Kinesiologie einfach erklärt
Kinesiologie ist ein komplementärer Ansatz, der den Muskeltest als Werkzeug nutzt, um stressbedingte Ungleichgewichte zu erkennen und zu begleiten.
Woher kommt sie?
Sie entstand in den 1960er-Jahren in den USA aus der Arbeit des Chiropraktikers George Goodheart und entwickelte sich zu vielen Richtungen: Touch for Health, Brain Gym, Angewandte Kinesiologie und weitere.
Wie läuft eine Sitzung ab?
Sie bleiben bekleidet und sitzen oder liegen. Nach einem Gespräch über Ihr Anliegen testet die Kinesiologin die Reaktion bestimmter Muskeln auf leichten Druck. Diese Reaktionen leiten die Wahl der Ausgleichstechniken: Bewegungen, Reflexpunkte, Atmung, Arbeit an Emotionen oder Haltung.
Eine Sitzung dauert meist 60 bis 90 Minuten. Viele Menschen spüren nach ein bis drei Sitzungen eine Wirkung, doch jeder Weg ist anders.
Für wen?
Erwachsene, Kinder, Jugendliche, Sportlerinnen, Menschen in Umbruchphasen, Mitarbeitende mit hoher Belastung: Kinesiologie richtet sich an alle, die besser mit Stress umgehen und ihre Ressourcen stärken möchten.
Was sie nicht leistet
Kinesiologie stellt keine medizinische Diagnose und ersetzt keine Behandlung. Bei Beschwerden wenden Sie sich an eine Ärztin oder einen Arzt. Unsere Kinesiologen arbeiten gerne ergänzend zu einer medizinischen oder psychologischen Begleitung.
Kostenübernahme
In der Schweiz übernehmen manche Zusatzversicherungen einen Teil der Kosten, wenn die Therapeutin anerkannt ist (zum Beispiel ASCA oder EMR). Prüfen Sie Ihre Police und fragen Sie bei der Buchung nach einer anerkannten Therapeutin.